Donauklang
„Die traurige Flöte“ begeistert Grundschüler
Am vergangenen Dienstag war für die Grundschüler der Gerhard-Kornmann-Grund- und Mittelschule in Höchstädt kein gewöhnlicher Schultag. Im interaktiven Musiktheater „Die traurige Flöte“ nahm der Autor und Darsteller Herbert Hornig mehr als 100 Kinder aller 2. Klassen mit auf eine musikalische Reise, bei der die anfangs traurige Blockflöte auf der Suche nach ihrem verlorenen Flötenstück auf viele neue Freunde - andere Musikinstrumente - trifft. Die Kinder hatten so die Möglichkeit, die verschiedenen Instrumentengruppen zu sehen, zu hören und kennenzulernen.
Die Schülerinnen und Schüler waren mit Begeisterung dabei. Für viele war es ein besonderes Highlight, im Anschluss an das Stück unter fachkundiger Anleitung die Instrumente selbst zu testen und dabei den ein oder anderen Ton erzeugt zu haben.
Organisiert wurde der Aktionstag vom Musikverein „Donauklang“ Höchstädt - Blindheim e.V. in Zusammenarbeit mit der Schulleitung, die über die durchwegs positiven Rückmeldungen zur Veranstaltung sehr erfreut war. Als Kind ein Instrument zu lernen bedeutet die Konzentration zu schulen, Durchhaltevermögen und soziale Kompetenzen zu fördern und das Selbstvertrauen zu stärken, betonte Rektor Helmut Herreiner, der wie die Zweitklässler und ihre Lehrkräfte begeistert von dem musikalischen Vormittag war. Studien zeigen, dass Kinder, die über einen längeren Zeitraum musisch aktiv sind, nachweislich besser in der Schule sind.
Für interessierte Kinder und Eltern veranstaltet der Musikverein diesen Samstag, den 21. März, einen „Ausprobier-Nachmittag“ im Höchstädter Spitalforum. Hier besteht die Möglichkeit, sich über die Instrumentalausbildung zu informieren, Instrumente zu testen und sich von den Ausbildern beraten zu lassen. Beginn ist um 14:30 Uhr.
Fotos: Helmut Herreiner