27.11.2017 - Elternsprechabend!

Öffentlichkeitsarbeit
Höchstädt

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Runde um Runde für Ben
Aktion Beim Spendenlauf der Grund- und Mittelschule Höchstädt machten 550 Schüler mit
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Zahlreiche Schüler der Grund- und Mittelschule Höchstädt machten beim Sponsorenlauf „Renn für Ben“ mit, um Geld für die Operationen des kleinen Bens zu sammeln.
Fotos und Text: Schwarzbauer

Höchstädt Mit knallroten Köpfen kommen Thomas und Andi ins Ziel. Erschöpft wischt sich Thomas  mit seinem T-Shirt den Schweiß aus dem Gesicht. Die beiden Sechstklässler machen beim  Spendenlauf „Renn für Ben“ der Grund- und Mittelschule Höchstädt mit. Dabei legen die Schüler eine Strecke von mindestens einem Kilometer zurück und sammeln von Sponsoren jeweils mindestens einen Euro pro Kilometer. Das Geld ist für den dreijährigen Ben Kirschke aus Blindheim. Ben ist mit Fibulaaplasie zur Welt gekommen. Sein linker Oberschenkel ist dadurch stark verkürzt. Eine Operation durch einen Spezialisten aus den USA könnte ihm helfen. Thomas und Andi haben bereits sechs Kilometer in den Beinen. Zehn Kilometer wollen sie insgesamt schaffen. Thomas sagt: „Es ist gut, einem anderen Menschen, der es nicht so leicht hat, zu helfen.“ Noch schauen sie relativ fit aus und sind zuversichtlich, es zu schaffen. Für jede gelaufene Runde bekommen die Kinder von Dragica Abram-Armhardt im Ziel einen Stempel auf den Arm. Die Lehrerin hat den Lauf organisiert. Sie sagt: „Ich habe aus der Donau-Zeitung vom Schicksal von Ben erfahren und wollte helfen. Als aktive Joggerin lag ein Spendenlauf nahe.“ Bei Schulleiter Georg Brenner stieß sie damit auf offene Ohren: „Sie hat so begeistert von ihrer Idee erzählt, da ist der Funke bei mir gleich über  gesprungen.“ Ungefähr 550 Schüler gehen an den Start. Auch Brenner, viele Lehrer und sogar  Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz laufen mit.

Auf dem Sportplatz verkaufen die Grundschüler selbst geflochtene Armbänder. Die älteren Schüler  bedrucken Buttons. Bens Mutter veranstaltet eine Tombola. Sie freut sich über die Unterstützung: „Es ist Wahnsinn, wie viele Leute da sind.“ Auch Schulleiter Brenner ist stolz: „Es sind alle Schüler mit Begeisterung dabei, weil es um ein Kind geht, zu dem sie einen Bezug haben.“ Thomas und Andi haben sich währenddessen ihren neunten Stempel geholt. Erschöpft traben sie auf ihre nächste Runde. Auf den letzten Metern mobilisieren sie alle Kräfte und sprinten zum zehnten Mal ins Ziel. Insgesamt 1 421 Kilometer legten alle Schüler zurück und erliefen über 2200 Euro. Hinzu kommen noch Spenden von Geschäften der VG Höchstädt. ben2
Auch Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz zeigte vollen Einsatz.
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80 Prozent haben den Quali
Bildung Abschlussfeier an der Mittelschule Höchstädt unter dem Motto „Übung macht den Meister“
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Die Absolventen wurden von Rektoren, Ehrengästen und Lehrern beglückwünscht und
verabschiedet.

Foto: Mittelschule Höchstädt

Höchstädt Mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche begann die Abschlussfeier  der Mittelschule Höchstädt, die unter dem Motto „Übung macht den Meister“ stand und vom  Schulpastoralteam Monika Kraus-Brummer, Christine Gollmann und Manuel Hönicke zusammen mit Pfarrer Jochen Eberhardt vorbereitet wurde. Dabei wurde hervorgehoben, dass man nie aufgeben  solle, auch wenn einen der Mut verlässt. Die Segnung der Abschlussklassen wurde von der  Fürbittengruppe und dem Schülerchor unter der Leitung von Monika Gritsch umrahmt. In der Aula  der Mittelschule Höchstädt beglückwünschte Rektor Georg Brenner nach einer musikalischen Einlage von Kyle Späth auf dem Klavier die Absolventen. Er gab ihnen mit auf den Weg, dass man „das  Leben nur rückwärts verstehen kann“ und es ebenso beim Rückblick auf die Schullaufbahn sei.  Zivilcourage und Hilfsbereitschaft seien als Basis auch in der Schule vermittelt worden. Bürgermeister Stefan Lenz gab den jungen Erwachsenen mit auf den Weg, alle Dinge des Lebens  ausgeruht und konzentriert anzugehen, clever und fleißig zu sein, bevor Schlechtes auf sie  zukommt. Elternbeiratsvorsitzender Gerhard Biberacher sprach davon, dass die Schüler es nun  selbst in der Hand hätten, wie sie in Zukunft leben. Anschließend folgten die Reden von Seline Keski und Sara Delmonte (beide 9a), die allen Lehrern dankten, an die gute Klassengemeinschaft  erinnerten und den Mitschülern alles Gute für das Berufsleben wünschten. Klassensprecherin der  M10, Arbane Gashi, hob hervor, dass die M10 „die netteste Klasse der Welt“ sei und dankte Lehrern  wie auch Mitschülern für die schöne Zeit in der Schule.
Nach einem japanischen Klavierstück von Kyle Späth (M10) folgten die Schlussworte des  Klassenleiters der 9a, Udo Pregizer. Er hob die gute Klassengemeinschaft, die Disziplin, Zuverlässigkeit und die meist erfreuliche Gelassenheit der 9a hervor. Er wünschte den Schülern den nötigen „Rückenwind auf ihrem weiteren Lebensweg“. Hendrik Papp (M10) und sein Vater spielten und sangen mehrere Blues auf der Gitarre und der Mundharmonika und ernteten tosenden Applaus. Klassenleiter der M10, Jürgen Leicht, gab den Schülern den Rat, sich zuerst um die großen „Steine des Lebens zu kümmern“, Zeit mit den Eltern zu verbringen, wichtige Freunde herauszufiltern und  auf die Gesundheit zu achten. Die Klassenbesten (siehe Infokasten) wurden von Schulrat Markus Wörle, Bürgermeister Stefan Lenz, Frau Marianne Reichardt (Förderverein), Gerhard Biberacher  (Elternbeiratsvorsitzender) und der Schulleitung geehrt. Rektor Georg Brenner stellte positiv in den Vordergrund, dass 80 Prozent der Prüflinge den qualifizierenden Hauptschulabschluss erfolgreich  abgelegt haben. Von 57 Teilnehmern haben 46 den Quali mit Erfolg absolviert. Hinzu kommt eine  externe erfolgreiche Teilnehmerin vom Gymnasium. 29 Absolventinnen und Absolventen der M10  haben die mittlere Reifeprüfung bestanden. Anschließend konnte Arbane Gashi (M10) mit dem  Gesangstitel „I will never let you down“ die Zuhörer begeistern. Am Ende folgte die Übergabe der Schulzeugnisse. Der Abschlussball fand anschließend im Finninger Schlössle statt. (pm, dz)
Die besten Absolventen
  • Prüfungen zur mittleren Reife in der M10:  29 Schüler waren erfolgreich. Klassenbester: Hendrik Papp (1,4)
  • Klassenbeste der 9a: Nancy Siewert (2,0), Klassenbester der M9a: Michael Wunderle (1,8), Klassenbester der M9b/Schulbester: Florian Schöffmann (1,0). Prüfungen zum qualifizierenden Hauptschulabschluss in den 9. Klassen: Von 57 Schülern haben 46 erfolgreich den Quali (mind. 3,0 in den Prüfungsfächern) absolviert, das sind 80 Prozent. (dz)
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„Renn für Ben“ – Spendenlauf

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Bild: Grund- und Mittelschule Höchstädt

Spendenkonto: Deutsche Lebensbrücke e.V.
Commerzbank: IBAN DE32 7008 0000 0304 0550 00; BIC DRESDEFF70 oder Konto: 30 40 55 000, BLZ: 700 800 00, Stichwort: Ben Kirschke (Bitte immer das Stichwort angeben, damit die Spende zugeordnet werden kann)
Am Freitag, den 25. Juli 2014 ab 9:30 Uhr veranstaltet die Grund- und Mittelschule Höchstädt einen Spendenlauf zugunsten des 3 ½ jährigen Ben Kirschke aus Blindheim. Der Junge leidet an der Missbildung eines Beines und ist auf das Tragen einer Prothese angewiesen. Die Operation eines Spezialisten aus den USA kann helfen, dass Ben eines Tages auf zwei gesunden Beinen gehen kann. Diese Operation kostet sehr viel Geld, viel mehr als die Eltern aus eigenen Mitteln aufbringen können. Die Eltern gingen nun damit an die Öffentlichkeit und sammeln Spenden.
Wir als Schule vor Ort beteiligen uns in Form eines Spendenlaufes an der Aktion. Unter dem Motto „Renn für Ben“ legen unsere Schülerinnen und Schüler eine Strecke von mindestens 1 km zurück und sammeln von ihren Sponsoren (Eltern, Großeltern,…) dafür 1 €. Viele Geschäfte, Firmen und Ärzte der VG Höchstädt werden das Kilometergeld der Kinder großzügig aufstocken. Unser Bürgermeister, Herr Lenz, wird uns ebenfalls unterstützen.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, die Kinder und Gäste können Buttons basteln, kegeln, selbst geknüpfte Armbändchen kaufen oder bei einer großen Tombola tolle Preise gewinnen.
Die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Höchstädt freuen sich auf Ihren Besuch!
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Ehrung der Bus- und Schülerlotsen sowie der Streitschlichter

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von links: Alexander Helber (Verkehrslehrer), Heribert Zengerle  (örtliche Verkehrswacht), Bürgermeister Stefan Lenz, Marc Sauler  (9a), Joanna Gröner (M10), Tobias Behringer (M10), Denise  Pfaffenrot (M10), Florian Gerstmeier (9a), Beatrice Hallmann (9a),  Michelle Niesner (M10), Johannes Kämpf (M10), Regina Pfeifer  (M10), Nicole Selent (M10),
Angela Geiger  (Lehrerin/Streitschlichter), Gerhard Hartmann und Roland Drechsler (beide: PI Dillingen)
Vorne von links: Nadine Müller (M10), Carolin Häusler (M10), Sandra Buggele (M10)
Es  fehlen: Kreider Karina (M10) und Anna Kehrle (M10)

Bild:

Grund- und Mittelschule Höchstädt

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden heuer elf Bus- und zwei Schülerlotsen aus den Klassen 9a und M 10 geehrt und verabschiedet. Rektor Georg Brenner lobte die Jugendlichen für ihren jahrelangen Einsatz, den sie bei Wind und Wetter zuverlässig ausübten und so für die Sicherheit ihrer Mitschüler sorgten. Heribert Zengerle, der über die örtliche Verkehrswacht die Jugendlichen mit entsprechender Ausrüstung für den Dienst versorgte, zollte den Schülern große Anerkennung. Auch die Polizisten, Herr Drechsler und Herr Hartmann, die jedes Jahr für eine solide Ausbildung der Bus- und Schülerlotsen sorgen, bedankten sich ganz herzlich für das Engagement der Jugendlichen. Verkehrslehrer Alexander Helber wünschte sich, dass sich die Schüler weiterhin auch im späteren Leben so stark ehrenamtlich engagieren.
Drei gut ausgebildete Streitschlichter aus der M10 verlassen heuer ebenso die Schule. Lehrerin Angela Geiger lobte ihren täglichen Einsatz für die Vermeidung von Problemen und Streit in der Schule.
Alle Geehrten erhielten Urkunden und eine Anstecknadel.
Abschließend lud Bürgermeister Stefan Lenz alle, die ihren Dienst drei oder vier Jahre lang ausübten, zu einer Pizza ein und würdigte nochmals ihren Einsatz für die Schule und das Allgemeinwohl.
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Vorlesestunde 

vorlesestunde

Auf Einladung der Stadtbücherei besuchte Tante Trix die 1. und 2. Klassen der Grundschulen Höchstädt und Schwenningen im Musikraum der Grundschule Höchstädt und zeigte den Kindern, wie schön Lesen sein kann.

 

Bild: Stadtbücherei

Die Autorin Judith LeHuray verwandelte sich vor den Augen der Kinder in die schrullig-schrille Tante Trix, die ihren Großneffen besucht. Sie trägt drei Röcke in den Farben einer Ampel, eine himmelblaue Strickweste, geblümte Strümpfe und geschnürte Stiefel in schrillem Pink und hat Haare in den Farben des Re-genbogens! Nebenbei hüpft sie auf dem Sofa, jongliert mit Eiern, schlägt Rad auf dem Gehweg und isst neun Scheiben Brot, zentimeterdick mit Schokocreme bestrichen. Das junge Publikum bedankte sich mit viel Beifall für die kurzweilige, abwechslungsreiche Stunde.
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Dem Wasser auf der Spur
Schulpartnerschaft Höchstädter Mittelschüler waren zwei Tage lang bei Grünbeck zu Besuch
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Interessiert verfolgten Martin und Adonis die Überprüfung der Elektronikbox des Soda-
Jet durch Elektroniker-Azubi Daniel Scherbaum.

 

Foto: MSH

Höchstädt Seit 2013 besteht die Schulpartnerschaft zwischen der Firma Grünbeck und der Mittelschule Höchstädt. Und sie wird intensiv gepflegt. Der Schwerpunkt der Kooperation liegt 2014  in der 8. Jahrgangsstufe. Eine gezielte Vorbereitung des Betriebspraktikums der Mittelschüler und  die Vorstellung der Kernkompetenzen des Wasserspezialisten bilden dabei die Schwerpunkte bei den Bausteinen der durchgeführten Maßnahmen zur beruflichen Orientierung. Erkundung im Vorfeld des Betriebspraktikums. An zwei Tagen erkundete die Klasse M8 mit ihrem  Klassenleiter Maximilian Briegel im Vorfeld ihres Betriebspraktikums die Firma Grünbeck. Für das bevorstehende Betriebspraktikum in der ersten Juniwoche boten die Ausbilder dabei  berufsrelevante Entscheidungshilfen. Während der Führung durch Lehrlingswerkstatt, Logistik und  Produktion setzten sie akzentuiert wichtige Impulse für die Berufsorientierung.
Der Leiter des Grünbeck-Forums, Christian Zehetgruber, skizzierte im Schulungsraum Zugspitze die Entwicklung der Firma Grünbeck von der Gründung bis heute. Hintergrundwissen zum Thema  „Wasser und Wasseraufbereitung“ vermittelte den Schülern Diplom-Biologe Jörgen Hößler. Er betonte: „Ohne Wasser gibt es kein Leben“ und bedauerte gleichzeitig, dass immer noch eine  Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser haben und jährlich über drei Millionen  Menschen wegen verschmutztem Trinkwasser sterben. Mit einer Ultrafiltrationsanlage demonstrierte er die Reinigung von verunreinigtem Wasser. Auch beeindruckte er die Jugendlichen mit Erfahrungsberichten von seinen beruflichen Einsätzen in Afrika.
Wie Wasseraufbereitungsanlagen hergestellt werden, erfuhren die Schüler beim Rundgang durch die Produktionshallen der Firma Grünbeck. Ausbilder Max Redel erklärte den Schülern die Prinzipien der Lagerhaltung. Durch die Lehrlingswerkstatt führte Erich Kapfer, der für die Ausbildung der  Industriemechaniker verantwortlich ist. Beim Rundgang mit Achim Maneth lernten die Achtklässler die Serienfertigung des Tafelwasserspenders Soda Jet und von Wasserenthärtungsanlagen kennen. Am zweiten Besuchstag bei Grünbeck erhielten die Mittelschüler einen noch tieferen Einblick in die Produktion der Firma Grünbeck und die fundierte Ausbildung des Spezialisten für  Wasseraufbereitung. Die künftigen Azubis interessierten sich besonders für die Tätigkeiten und Anforderungen in den gewählten Ausbildungsberufen bei ihrem bevorstehenden Betriebspraktikum.
Insgesamt 18 Plätze stellt Grünbeck seiner Partnerschule zur Verfügung. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit den Ausbildern sowie den Auszubildenden. Anschließend blickten die Achtklässler den Azubis interessiert bei ihrem Berufsalltag über die Schulter. (mxb)
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Klasse 4a besuchte die Firma Grünbeck

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Die Schulpartnerschaft zwischen der Firma Grünbeck und der Grund- und Mittelschule  Höchstädt ist mit viel Leben gefüllt. Mittelschüler besichtigen die Firma und dürfen dort Betriebspraktika absolvieren. Dies ist ein äußerst wichtiger Beitrag zur Berufsfindung.

Bild: G+M Höchstädt

Nachdem sich die Firma Grünbeck mit der Aufbereitung von Wasser beschäftigt und das Wasser im Lehrplan der vierten Klasse ein großes Thema ist, durfte zum ersten Mal eine Grundschulklasse, die 4a, den ortsansässigen Betrieb besuchen. Nach einer kurzen Begrüßung und Ausgabe der Besucherausweise erlebten die Schülerinnen und Schüler eine interessante und sehr kindgerechte Unternehmenspräsentation durch Herrn Zehetgruber. So erfuhren die Kinder beispielsweise, dass für die Herstellung einer Jeans bis zur endgültigen Fertigung 6000 l Wasser verbraucht wird und diese trotzdem in Ländern produziert wird, denen es eigentlich an sauberem Trinkwasser mangelt. Herr Zehetgruber führte Versuche durch, um auf anschauliche Weise darzustellen, wie die Firma Grünbeck Wasser reinigt oder enthärtet.  Nach einer kurzen Stärkung unternahm die Klasse eine Betriebsführung durch die Logistik, die  Lehrwerkstatt und Fertigung. Die Begeisterung war den Kindern deutlich anzumerken. „Ich könnte mir wirklich vorstellen, einmal hier zu arbeiten“, meinte Aline am Schluss des Besuchs.
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Dämonen im Theaterkeller

Indien – Land der Götter,  Tempel und  Schlangenbeschwörer. Hier  erwachen die Dämonen und  Helden vergangener Zeiten zum Leben. Und mitten in ihren  Kampf gerät ein ganz normaler  Junge: Ash Mistry.

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Er findet auf einem Grabungsgelände den  Pfeil der Todesgöttin Kali. Der Schauspieler und Sprecher  Stephan Bach entführte die 4.  Klassen der Grundschulen  Höchstädt und Schwenningen auf  Einladung der Stadtbücherei Höchstädt mit den Geschichten von Sarwat Chadda in die  indische Mythologie.

Bild: Stadtbücherei

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Der dritte Partner aus der Wirtschaft
Zusammenarbeit Die Mittelschule Höchstädt kooperiert nun auch mit der Firma Nosta
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An der Mittelschule Höchstädt wurde gestern die Schulpartnerschaft mit der Firma Nosta unterzeichnet.

 

 

Foto und Text: Gaugenrieder

Höchstädt Aller guten Dinge sind drei. Auf dieses alte Sprichwort baut auch die Mittelschule  Höchstädt. Und so schloss sie gestern bereits die dritte Schulpartnerschaft mit einem Unternehmen  ab. Nachdem die Schule bereits seit fünf Jahren mit dem Unternehmen Geiger und Schüle  zusammenarbeitet und vor zwei Jahren eine Partnerschaft mit der Firma Grünbeck begründete, will sie in Zukunft nun auch mit der Höchstädter Firma Nosta eng zusammenarbeiten.
Schon seit Jahrzehnten, sagte Schulleiter Georg Brenner, hätten die Mittelschulen Kontakt zu Betrieben gesucht und so versucht, ihren Schülern darüber die Arbeitswelt praxisnah zu  vermitteln. „Trotzdem kann die Schule nur indirekt und allgemein auf die Welt da draußen vorbereiten.“ Das  Instrument der Schulpartnerschaften sei da ein gangbarer Weg, um den jungen Menschen  gemeinsam bei der Berufsfindung und -orientierung zu helfen. Dies geschehe etwa durch Betriebserkundungen, Praktika, die Vorstellung von Berufsfeldern oder aber auch die Mitwirkung der Firmen an der Gestaltung der Unterrichtsstunden. Davon, so Brenner, hätten nicht nur die  Schüler, sondern auch das Unternehmen etwas. „Sie haben dadurch die Chance, ihren potenziellen Nachwuchs besser kennenzulernen.“ Insbesondere in Zeiten, in denen es immer schwerer werde, Fachkräfte zu bekommen, sei das wichtig, so der Schulleiter.
Gregor Ludley von der Firma Nosta, der ebenso wie seine Frau einst selbst hier in die Grundschule ging und dort, wie er sagt, vor allem gelernt hat, dass Lernen ein ständiger Wegbegleiter ist,  erklärte, Ausbildung sei der Firma, die in 38 Jahren 100 junge Menschen ausgebildet habe, immer ein Anliegen gewesen. Bewusst liege die Ausbildungsquote bei zehn Prozent. Vor ein paar Jahren, als die Grundschulklasse der Töchter im Betrieb zu Gast war, habe er die Erfahrung gemacht, dass es gar nicht so einfach sei, das, was die Firma macht, einfach zu erklären. „Aber das Interesse war unheimlich groß. Und ich glaube, dass auch andere Schüler bei uns viel mitnehmen können. Wir  freuen uns auf diese Zusammenarbeit.“
Dass mit dieser Schulpartnerschaft die neunte Partnerschaft dieser Art im Landkreis Dillingen  zustande gekommen ist, freute auch Schulamtsdirektor Wilhelm Martin, der auch Vorsitzender des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft ist. „Dadurch bekommen die Schüler authentische Einblicke in die Arbeits-und Wirtschaftswelt.“ Entscheidend für den Erfolg der Zusammenarbeit sei dabei, dass beide Partner wissen, wie der andere tickt.
Regina Lindig, die sich bei der IHK Schwaben des Themas angenommen hat, konstatierte, die  Mittelschule Höchstädt sei mittlerweile schon Profi in Sachen Schulpartnerschaft. Dies sei allerdings sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass die Schule von Unternehmen umgeben sein, die die Zeichen der Zeit erkannt hätten und sich aktiv um Nachwuchs bemühten.
Auch Höchstädts Bürgermeister Stefan Lenz freute sich über die neue Kooperation. Sie helfe dabei, dass sich Schüler in der komplexeren Arbeitswelt mit unzähligen Berufsbildern besser zurechtfinden. „Und sie motiviert auch, seine Sache gut zu machen.“ Gut machte auch der Schulchor seine Sache, der bei einer Percussioneinlage auch Teile der Firma Nosta einsetzte.
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Florian ist Schwabens Schnellster an der Tastatur
Finale Schüler aus Höchstädt und Wittislingen vertraten den Landkreis bei Wettbewerb in Mindelheim

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Foto: Briegel

Betreut von ihren Fachlehrkräften Sonja Eberle (li.) und Ute Leister (re.) meisterten Angelina Weiß von der Mittelschule Wittislingen und Florian Schöffmann von der Mittelschule Höchstädt als beste Schüler des Landkreises Dillingen das Finale „Schwaben sucht den Superstar am PC 2014“ in Mindelheim.
Landkreis Im Fach Wirtschaft wetteiferten vor den Osterferien die Neuntklässler der Mittelschulen schwabenweit um die Finalteilnahme beim Wettbewerb „Schwaben sucht den Superstar am PC  2014“. Jeweils die zwei Besten eines Landkreises qualifizierten sich für das Finale, das in Mindelheim stattfand. Beim Erfüllen der gestellten Aufgaben der Vorqualifikation zum Thema „Karneval in Köln“ kamen die Absolventen der neunten Jahrgangsstufe ganz schön ins Schwitzen.
In nur zehn Minuten mussten mindestens 1400 Anschläge möglichst fehlerfrei getippt werden. Außerdem waren innerhalb von 60 Minuten ein Infoblatt zu gestalten und die hierzu benötigten Informationen im Internet zu recherchieren. Belohnt wurden die Schüler mit einer Urkunde für ihre Bewerbungsunterlagen bei der Ausbildungsplatzsuche.
Die Superstars am PC aus dem Landkreis Dillingen kommen dieses Jahr aus der Mittelschule Höchstädt und der Mittelschule Wittislingen. Florian Schöffmann (MS Höchstädt) und Angelina Weiß (MS Wittislingen) meisterten die Vorentscheidung innerhalb des Landkreises Dillingen am besten und vertraten den Landkreis Dillingen beim Finale in Mindelheim. Dort maßen sie sich mit den Landkreissiegern aus ganz Schwaben. Die Fachlehrkräfte Ute Leister und Sonja Eberle begleiteten und betreuten die beiden.
Die Wettbewerbsteilnehmer wurden an der Mittelschule Mindelheim mit einem leckeren Frühstück empfangen. Rektorin Ute Wolfram und Bürgermeister Dr. Stephan Winter hießen die Schüler aus ganz Schwaben willkommen. Anschließend stellten sich die Schüler den Herausforderungen des Finales. Zum Thema „Brasilien“ mussten eine Zehnminutenabschrift erstellt und ein Infoplakat gestaltet werden.
Florian Schöffmann von der Mittelschule Höchstädt schaffte sagenhafte 3046 Anschläge in zehn Minuten. Damit war er Schwabens schnellster Tastschreiber. In der Gesamtwertung erreichte Florian den 4. Platz des Wettbewerbs „Schwaben sucht den Superstar am PC 2014“. Angelina Weiß von der Mittelschule Wittislingen belegte einen soliden 12. Platz unter den 24 Teilnehmern. Als Belohnung durften alle Superstar-Bewerber im Anschluss den Skylinepark besuchen. (mb)
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Was macht ein Schuhfertiger?
Projekt Höchstädter Mittelschüler waren bei Firma Thanner
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Schülerausflug mal anders
Foto:privat
(v.l.): Dieter Kipfelsberger, Betriebsleiter Thanner, Maximilian Briegel, Konrektor, Georg Brenner, Rektor Grund- und Mittelschule Höchstädt, Cornelia Scharf, Lehrerin, Nicola Thanner, Geschäftsführerin, Elisabeth
Keller, Abteilungsleiterin am Projekttag.
Höchstädt Einen Beruf zu finden, für den man geeignet ist, zu dem man das nötige handwerkliche Geschick hat und den man dann auch noch gerne ausübt, ist keine leichte Aufgabe. Deshalb hat die Grund- und Mittelschule Höchstädt einen Berufsorientierungstag organisiert.
Die Schüler der Klassen M7 und 7 a waren dabei bei der Höchstädter Firma Thanner zu Besuch. Sie durften dort nicht nur ihr Geschick erproben, eine Führung durch die Firma gab zudem Einblicke in die Arbeitsplätze dieses Höchstädter Betriebes, der derzeit 230 Mitarbeiter beschäftigt.
Zusammen mit Geschäftsführerin Nicola Thanner, dem Betriebsleiter Dieter Kipfelsberger und der Abteilungsleiterin Elisabeth Keller, einer ehemaligen Schülerin der Mittelschule Höchstädt, konnten die Schüler ein „Unikat“ einer Leder- Handytasche selber herstellen. Dazu gehörte das genaue Zeichnen und Ausschneiden einer Schablone, das Markieren von Löchern für die darauf folgende Naht, das Ausschlagen der Löcher mit Lochpfeife und Hammer. Jeder durfte sich aus einer großen Auswahl an Kalbs-, Rindoder sogar Känguruleder in allen möglichen Färbungen sein eigenes Stück aussuchen. Dass Genauigkeit, wie beim Geometrieunterricht im Fach Mathematik geübt, doch nicht
so ganz unnötig ist, musste der eine oder andere schmerzlich erfahren.
Gekrönt wurde das Projekt noch dadurch, dass die Schüler im Anschluss daran in Kleingruppen nochmals bei der Firma vorbeikommen durften, wo nämlich vor ihren Augen die von ihnen schon im Vorfeld ausgewählten Logos auf die fertigen Handytaschen aufgelasert wurden. Insgesamt hat dieses Projekt die Schüler auf dem Weg zur Berufsfindung sicher ein gutes Stück weitergebracht. Von der Fertigung zum kompletten Maßschuh Möglich wäre das in den beiden Ausbildungsberufen Schuhmacher, einem Handwerksberuf, der sich mehr mit dem Anfertigen des Schuhbodens beschäftigt, und dem Schuhfertiger, einem Industrieberuf, der sich vom Zeichnen des Schuhmodells bis zur Fertigung des kompletten Maßschuhes erstreckt. Beide Berufe sind in einer dualen Ausbildung zu erlernen, heißt es in der Pressemitteilung. (pm)
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Dämonen im Theaterkeller
Autorenlesung Stephan Bach begeisterte
Viertklässer in Höchstädt Höchstädt Indien – Land der Götter, Tempel und Schlangenbeschwörer. Hier erwachen die Dämonen und Helden vergangener Zeiten zum Leben. Und mitten in ihren Kampf gerät ein ganz normaler Junge: Ash Mistry. Der Schauspieler und Sprecher Stephan Bach entführte die vierten Klassen der Grundschulen Höchstädt und Schwenningen auf Einladung der Stadtbücherei
Höchstädt mit den Geschichten von Sarwat Chadda in die indische Mythologie. Ash besucht mit seiner Schwester seinen Onkel in Indien. Der ist Professor für Geschichte und soll für den Milliardär Alexander Savage eine Inschrift entziffern. Savage sucht den Schlüssel zur Unsterblichkeit und will mit seinen dämonischen Verbündeten die Weltherrschaft erlangen. Ash findet auf einem  Grabungsgelände den Pfeil der Todesgöttin Kali. Dieser Kali-Aastra ist eine Waffe, hergestellt von einem Gott, er verleiht Ash ungeahnte Kräfte und macht ihn zum ewigen Krieger. Als der Onkel erkennt, für wen er arbeitet, will er seinen Auftrag zurückgeben, wird jedoch zusammen mit seiner Frau ermordet. Mit seiner Freundin, der Dämonenprinzessin Parvati, versucht Ash, den Schurken Savage und seine grausamen Helfer aufzuhalten. Dämonen sind unsterbliche Gestaltwandler und können nur durch die Todesgöttin oder ihren ewigen Krieger endgültig zerstört werden. Parvati kann sich in eine Kobra verwandeln und besitzt ein absolut tödliches Gift. Mit ihrer Hilfe gelingt es, Savage vorerst auszuschalten.
Im zweiten Band „Der Zorn der Kobra“ geht die Jagd nach dem Bösewicht weiter. Die Dämonen töten Ashs Freundin Gemma. Mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten versucht Ash, den Bösewicht Savage dazu zu bringen, ihm zu helfen, sie wieder ins Leben zurückzuholen. Haarsträubende Abenteuer, eine Gratwanderung zwischen Gut und Böse, unglaubliche Gestaltenwandler – eingebettet in die Götterwelt Indiens lassen diese Geschichte, die hinduistische Mythologie, lebendig werden. (pm)
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Schüler besuchten Firma Grünbeck
Die Schulpartnerschaft zwischen der Firma Grünbeck und der Grund- und Mittelschule Höchstädt ist mit viel Leben gefüllt. Mittelschüler besichtigen die Firma und dürfen dort Betriebspraktika  absolvieren. Dies ist ein äußerst wichtiger Beitrag zur Berufsfindung. Nachdem sich die Firma Grünbeck mit der Aufbereitung von Wasser beschäftigt und das Wasser im Lehrplan der vierten Klasse ein großes Thema ist, durfte zum ersten Mal eine Grundschulklasse, die 4 a, den ortsansässigen Betrieb besuchen. (pm)
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Von der Idee bis zum fertigen Buch
Lesung Werner Holzwarth in Höchstädt
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Werner Holzwarth ermutigte die Kinder, an guten Ideen festzuhalten und sich nicht entmutigen zu lassen.    Foto: Hergöth
Höchstädt „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“, das ist der Titel des Buches von Werner Holzwarth.
Im Mittelpunkt steht ein Maulwurf, dem dieses Missgeschick widerfährt und der so lange nicht ruht, bis er den Verursacher gefunden hat, um sich zu revanchieren.
Holzwarth hat die Geschichte für seinen kleinen Sohn erfunden. Nach einem Spaziergang im Park wurden sie mit der Hinterlassenschaft eines riesigen Hundes konfrontiert. Beim abendlichen Vorlesen wollte der Kleine unbedingt eine Geschichte über den „Kaka-Hund“ hören.
Zunächst wollte kein Verlag ein Buch veröffentlichen, das sich mit den Hinterlassenschaften von Tieren beschäftigt. Der Autor erzählte den Kindern sehr anschaulich, wie die Gespräche im Verlag abgelaufen waren. Werner Holzwarth fand seine Idee aber gut und gab nicht auf. Schließlich illustrierte Wolf Erlbruch die Geschichte, und das Bilderbuch wurde veröffentlicht. Mittlerweile sind von der Geschichte allein in Deutschland 1,5 Millionen Exemplare verkauft, weltweit wurde es in 27 Sprachen übersetzt, es gibt Theaterstücke, Hörspiele und einen Film bei der „Sendung mit der Maus“. Dies alles konnten die Kinder kennenlernen, das „vorgelesene Buch“, das „gespielte Buch“, das „gehörte Buch“ und das „Filmbuch“. Der Autor hatte auch verschiedene Ausgaben dieser  Geschichte dabei. Ein Pop-up-Buch, eine Mini-Ausgabe, ein Pappbilderbuch, sogar eine handgefertigte in Blindenschrift. Dieses Exemplar wurde in Frankreich in Handarbeit mit einer Auflage von wenigen Exemplaren angefertigt und ist praktisch ein Einzelstück.
Werner Holzwarth hatte auch seine neue Geschichte „Ich wär so gern … dachte das Erdmännchen“ dabei. Er erzählte, wie er diese Geschichte geschrieben hat und welche Version der Verlag gedruckt hat. Er las den Kindern die drei verschiedene Entwürfe vor und ließ die Zuhörer dann abstimmen, welche Fassung ihnen am besten gefallen hat. In beiden Lesungen haben sich die Schulkinder so entschieden wie der Buchverlag – und umgekehrt. (pm)
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Erfolgreiche Autorenlesung
Schule Stephan Knösel in Höchstädt
Höchstädt Der Schriftsteller und Drehbuchautor Stephan Knösel war auf Einladung von Schreibwaren und Bücher Roch im Rahmen des „Welttags des Buches“ zu Gast in der Mittelschule Höchstädt und las aus seinem aktuellen Jugendbuch „JACKPOT – Wer träumt verliert“ vor rund 100 Schüler der Klassen 8 bis 10, die gespannt und aufmerksam seinen Worten lauschten. Der Autor konnte durch seinen abwechslungsreichen und packenden Vortrag die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler für sich gewinnen. Durch sein natürliches und authentisches Auftreten fand er leichten Zugang zu den Jugendlichen. Danach hatten die Schüler die Möglichkeit, Fragen zu  stellen und sich über die Arbeit eines Schriftstellers zu informieren.

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Stephan Knösel

Stephan Knösel ist auch als Drehbuchautor der bayerischen Abendserie „Dahoam is Dahoam“ und mehrerer anderer Fernseh-Projekten bekannt. Zum Schluss der Veranstaltung
dankte Konrektor Max Briegel dem Autor für seine  spannenden Ausführungen und der Fa. Schreibwaren und Bücher Roch für die Organisation dieses Events. (pm)
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Umweltbewusstsein geschärft
Vom Autoreifen bis zum Grill – überrascht zeigten sich Schüler der Verbandsschule Höchstädt, die sich im Rahmen der Umweltaktion „Ramadama“ engagiert hatten, über die Sorglosigkeit ihrer Mitbürger.
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Etwa 350 Schüler aus 15 Klassen der Grund- und Mittelschule Höchstädt beteiligten sich eifrig im gesamten Stadtgebiet und im angrenzenden Umland an dieser Aktion zur Säuberung ihrer Umwelt.

Sie sammelten eifrig all das ein, was andere „auf ihre Art“ kostenlos und bequem entsorgt hatten. (pm)
Foto: Schule
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Auf dem Weg zum Technikprofi
Schule Florian Schweyer, Christian Konrad und Markus Weil bei Wettbewerb auf Platz drei
Höchstädt Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Technikprofi“ fand in Augsburg am Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern der schwabenweite Vergleichswettbewerb der Haupt- und  Mittelschulen im Fachbereich Technik statt. Ausgerichtet von der Regierung von Schwaben wurde das beste „Technikteam“ einer 9. Klasse aus unserem Regierungsbezirk gesucht. Im großen Finale gegeneinander antreten konnten die Schulteams, die sich in ihren Schullandkreisen für diesen Wettkampf in einem Vorentscheid qualifiziert hatten. Für den Landkreis Dillingen hatte sich die Mittelschule Höchstädt mit den Schülern Christian Konrad, Florian Schweyer und Markus Weil in einem packenden Wettbewerb gegen die Schulen aus Wittislingen und Weisingen durchgesetzt. Sie erhielten die Siegerurkunden von Schulrat Markus Wörle und Fachberater Volker Peinlich überreicht.
Beim Finale in Augsburg war die anspruchsvolle Aufgabe für alle Schülerteams die Herstellung einer Geschenkebox für Essig- und Ölflaschen. Dabei mussten die Schüler ein kreatives und zugleich  fachlich anspruchsvolles Werkstück in einem Zeitrahmen von vier Stunden selbstständig entwerfen und mithilfe un-werkliches Geschick, technisches Können, Ausdauer sowie Teamwork waren an  diesem Tag gefragt. Angelehnt an die verstärkte Projektarbeit in den berufsorientierenden Fächern an Haupt- und Mittelschulen in Bayern wurde der Wettbewerb so konzipiert, dass die Teamleistung im Mittelpunkt stand und jeder der Schüler mit seinen Fähigkeiten zum Gesamtergebnis beitragen musste. Dies stellt eine wichtige Kompetenz dar, um später in der Berufswelt erfolgreich sein zu können. Somit war dieser Wettbewerb gleichzeitig eine gute Vorbereitung auf eine zukünftige Berufsausbildung.
Großes Lob gehörte allen Schülern, die in diesem Finale hervorragende Leistungen erbracht hatten. Die Entscheidung fiel der Jury sichtlich schwer, das beste Werkstück und die ansprechendste Präsentation herauszufinden.
Das Schulteam der Mittelschule Höchstädt errang einen beachtenswerten dritten Platz, knapp davor rangierten die MS Marktoberdorf und das Gewinnerteam aus Türkheim. (pm)
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Florian Schweyer, Christian Konrad, Markus Weil (von links) sind die Technikprofis
an der Mittelschule Höchstädt.

 

 

Foto: Peinlich

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Projekttag an der Grund- und Mittelschule Höchstädt
frieden 2014
Bild: G+M Höchstädt

Im Rahmen des Projekttages "Nie wieder Krieg - Unser Ziel ist Frieden" schickten die Schüler der Grund- und Mittelschule Höchstädt via Luftballon Friedensgrüße in die Welt.

Zuvor hatten sie in Gedenkgottesdiensten, Ausstellungen, Mitmachaktionen, multimedialen Präsentationen und Vorträgen ihre Ideen zu Friedensarbeit und Vermeidung von Krieg sehr beeindruckend Eltern, Gästen und Mitschülern vorgestellt.

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„Nie wieder Krieg!“
Geschichte Die gesamte Höchstädter Grund- und Mittelschule befasste sich an einem Projekttag mit dem Thema VON JONAS STEUR
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(von links): Konrektor Christian Winter, Schulrat Markus Wörle, Religionspädagogin Monika Kraus-Brummer, Konrektor Maximilian Briegel, die Schülerinnen Denise Pfaffenrot und Arbana Gashi, Schulamtsleiter Wilhelm Martin und Rektor Georg Brenner. Foto: Steur
Die Friedenstaube war Teil des Gottesdienstes zum Projekttag „Nie wieder Krieg“ an der Höchstädter Grund- und Mittelschule
Höchstädt „Krieg, Krieg, Krieg – wir wollen Frieden,“ skandieren die Schüler der Klasse 4c. Der Beobachter fühlt sich unweigerlich ein bisschen ins San Francisco der 70er Jahre zurückversetzt. In die Zeit der Hippiebewegung, in die Zeit der Proteste gegen den Vietnamkrieg. Doch Krieg, den haben die Schüler hier an der Grund- und Mittelschule in Höchstädt nie erlebt. Anlass für ihren lautstarken Protest ist der Projekttag „Nie wieder Krieg“ – und zwei traurige Jubiläen.
Der Erste Weltkrieg der sich 2014 zum 100. Mal und der Zweite Weltkrieg, dessen Beginn sich zum 75. Mal jährt. Und in jedem Klassenzimmer erlebt man etwas anderes, da das Thema auf ganz unterschiedliche Arten bearbeitet wird. Schaut man beispielsweise in die Räume der Klasse 8 a findet man eine liebevoll gestaltete Multimedia-Show. „Unsere Fragen, Unsere Antwort“ nennen die Schüler ihren Kurzfilm, der genau wie der Name schon sagt, die Hintergründe des Ersten Weltkriegs
aufzeigt. Auf nervöse Schüler und noch nervösere Eltern trifft man in der Klasse 4 a. Dort beginnen die Schüler gerade damit, einige der aus dem Kosovo stammenden Eltern zum Kosovokrieg zu interviewen. Anders gehen die niedrigeren Klassenstufen an das Thema heran. Es wird gemalt, gebastelt, gesungen und getanzt. Hier geht es oftmals auch mehr um Streit- und Konfliktbewältigung.
Eine erste Klasse bastelt ein Bilderbuch über „Die bunten Raben, die stritten, bis sie schwarz wurden“. Das Motto einer 2. Klasse ist: „Indianer streiten nicht“. Lehrerin Cornelia Scharf, die mit ihrer 7. Klasse eine Referatserie über die Lebensumstände der Menschen während des Ersten Weltkriegs konzipiert, ist überrascht: „Ich habe das Thema fächer übergreifend mit meinen Schülern behandelt. Es war ein schwieriges Thema, aber die Schüler waren unerwartet gut für das Thema sensibilisiert und folgten dem Unterricht immer, wenn es um dieses Thema ging, mit großem Interesse.“
Wilhelm Martin, Schulamtsdirektor in Dillingen, erinnert sich zurück: „Als ich zur Schule ging, hatte Krieg, vor allem der Zweite Weltkrieg, noch eine ganz andere Präsenz im Schulalltag. Jeder hatte einen oder zwei Lehrer, die selbst im Krieg gewesen sind und gerne mal statt Unterricht zu machen ein Geschichte zum Besten gaben.“ Schulleiter Georg Brenner ist besonders von einer Plakatwand einer 8. Klasse beeindruckt. Die Schüler haben in ihren Orten die Namen auf den Kriegerdenkmalen zum Ort des jeweiligen Todes zurückverfolgt und machten dabei interessante Entdeckungen.
Einige der verstorbenen Soldaten waren die Urgroßväter von Schülern. „Ich persönlich denke, dass besonders dieses Projekt, weil es die Schüler in manchen Fällen persönlich betrifft, für die Schrecken des Krieges sensibilisiert hat.“
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Jugendsozialarbeit
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Bild: Grund- und Mittelschule
Jugendsozialarbeiterin Yvonne Pietsch, Schulverbandsvorsitzende Hildegard Wanner, Rektor Georg Brenner, Elternbeirat Alfred Stumböck und Bianca Egger (Jugendamt) mit Lehrern und Schülern der Schule
An der Mittelschule Höchstädt gibt es schon seit über 10 Jahren Jugendsozialarbeit. Ganz neu seit diesem Schuljahr ist Yvonne Pietsch als Jugendsozialarbeiterin auch für die Grundschule zuständig. Der Schulverband der Grund- und Mittelschule unter dem Vorsitz von Bürgermeisterin Hildegard Wanner setzte sich schon im letzten Jahr dafür ein, dass das Angebot der Jugendsozialarbeit allen Schülern zur Verfügung steht.
Zweimal im Jahr gibt Frau Pietsch bei einer Fachbeiratssitzung einen Überblick über ihre Arbeitsschwerpunkte. Das Gremium, bestehend aus der Schulverbandsvorsitzenden, dem Elternbeirat, der Schulleitung, der Verbindungslehrer, Schülern und dem Jugendamt steckt zusammen mit dem Teamleiter der St. Gregor Jugendhilfe, Herrn Robert Keiß, den künftigen Rahmen der Jugendsozialarbeit an der Schule ab.
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Schüler sammelten für Tafel
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Bild: Brummer
Auch heuer haben wieder Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Höchstädt auf Anregung der Schulpastoral haltbare Lebensmittel und Spielsachen gesammelt, um sie an die Dillinger Tafel, Ausgabestelle Höchstädt, zu überreichen.
Edith Oblinger und Rita Kordik nahmen als Gruppenleiterinnen der Ausgabestelle Höchstädt stellvertretend für alle vier Gruppen die Spende entgegen, die die Schüler der Religionsklasse 4 ac im Namen der Volksschule überreichten.
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Licht des Friedens
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Bild: Grund- und Mittelschule
Mit dem Einzug des „Licht des Friedens“ stimmten sich die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Höchstädt sich und ihre Eltern auf den Advent ein. Das Friedenslicht wird im Rahmen einer Andacht in Augsburg an der Osterkerze entzündet und im ganzen Bistum an die Gemeinden weitergegeben.
Die Schulpastoral der Höchstädter Schule feierte an der evangelischen Annakirche zusammen mit Pfarrer Eberhardt und Stadtpfarrer Ertl einen Wortgottesdienst und brachte das Friedenslicht in einer feierlichen Lichterprozession an die Schule.
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Kletterwand ist fertig
Bau Einweihung an der Grund- und Mittelschule Höchstädt
kletterwand fertig
Marcus Reichhardt (4. v. r.), Bürgermeisterin Hildegard Wanner (3. v. r.), Rektor Georg Brenner (2. v. r.) und Schulkindern bei der neuen Kletterwand. Foto: privat

von links:
Konrektor Christian Winter, Fördervereinsvorsitzender Bernhard Uhl mit Bernd Reißner  von der Raiffeisenbank, den Helfern Wolfgang Pritzl, Franz Ludwig, Robert Joachim, Planer
Höchstädt Die Kletterwand an der Grund- und Mittelschule Höchstädt wurde seiner Bestimmung übergeben. Der Vorsitzende des Fördervereins Bernhard Uhl erläuterte die Entstehungsgeschichte. 19 Eltern arbeiteten freiwillig mit. In 350 Arbeitsstunden wurde die Kletterwand aus Beton erstellt. Dazu kamen noch mehr als 50 Stunden Einsatz von Traktoren und Radladern. Außerdem beteiligten sich mehrere Schüler, die vor allem beim Anbringen der Griffe mitentscheiden durften. Das Umfeld wurde mit Randplatten begrenzt und mit Balanciersäulen versehen. In einem künftigen Projekt kann die Kletterwand mit einer Schrägseite und der Möglichkeit, seitlich wegzuklettern, erweitert werden. Für besondere Leistungen erhielten Anton Jung, Robert Joachim, Wolfgang Pritzl und Franz Ludwig Dankesurkunden. Vorsitzender Bernhard Uhl bedankte sich bei Hausmeister Alfred Blum für die Unterstützung und Lehrerin Erna Kratzer-Schrezenmeir, die mit Schülern für das leibliche Wohl sorgte. (pm, dz)
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Sprachrohr sein und mitgestalten
Engagement Drei junge Menschen wollen als Landkreisschülersprecher etwas Farbe in das Schulleben bringen

Foto und Text: Stefan Reinbold
Kümmern sich um die Belange und Probleme ihrer Mitschüler (von links): Die Schülersprecher der Mittelschulen im Landkreis Dillingen Arbana Gashi, Volkan Ekicioglu und Ronja Meitinger. Gemeinsam wollen sie schulübergreifende Projekte, wie etwa Partys oder eine Talentshow auf die Beine stellen.
 
Dillingen „Wir sind ein bisschen wie der Betriebsrat in einer Firma“, umschreibt Volkan Ekicioglu die Aufgaben, die einen Schülersprecher erwarten. Zusammen mit seinen Kolleginnen Arbana Gashi und Ronja Meitinger will sich Volkan als Schülersprecher der neun Mittelschulen im Landkreis Dillingen für seine Mitschüler einsetzen. Die jungen Menschen sehen sich ein bisschen als Brückenbauer zwischen der Lehrer- und der Schüler-Welt. Volkan setzt sich an seiner Schule, der Mittelschule Lauingen, vor allem gegen Mobbing ein. Er hat selbst schlimme Erfahrungen mit diesem Thema gemacht, als er noch an einer anderen Bildungseinrichtung war.
Solche Erlebnisse will er anderen ersparen. Ansonsten kümmert er sich nach eigenen Angaben meist um die „Kleinen“ an seiner Schule, für die er in diesem Jahr ein Fußballturnier organisiert. „Das ist manchmal ganz schön anstrengend“, weiß Volkan. Er ist aber nicht ganz allein mit dieser Arbeit – zusammen mit den Vertrauenslehrern und den anderen aus der Schülermitverwaltung bilden sie ein schlagkräftiges Team.
Ronja sieht sich eher als Sprachrohr für die Probleme ihrer Mitschüler. Sie findet es wichtig, dass auch unangenehme Themen angesprochen werden. „Es gibt viel zu wenig Leute, die den Mund aufmachen.“ Die 14-Jährige lässt sich so leicht nicht unterkriegen. Bereits vor der Landkreisschülersprecherwahl musste sie darum kämpfen, als Montessorischülerin überhaupt zugelassen zu werden. Mit Erfolg, wie sich gezeigt hat. Erfolgreich war sie auch an ihrer Schule in Wertingen, wo sie sich dafür einsetzte, dass die sogenannten Patenschaften der Neuntklässler erhalten bleiben. Dabei kümmern sich die älteren und erfahrenen Schüler um die Erstklässler
und Quereinsteiger an ihrer Schule. Ronja hält das für eine sehr sinnvolle Einrichtung. Außerdem setzt sie sich für die Zusammenarbeit und Vernetzung mit den Schülersprechern anderer Schulen ein – mit Volkan ist sie schon auf Facebook befreundet. „Die Schüler müssen sich untereinander verbinden“, fordert sie. „Unsere Hauptaufgabe ist es, das Schulleben bunter zu machen und die Schüler zusammenzuschweißen. Toll fände sie es, wenn sie gemeinsam schulübergreifende Projekte in Angriff nehmen würden.
„Wir haben das bei der Landkreisschülersprecherwahl schon besprochen, dass wir uns auch einmal nachmittags treffen wollen“, erzählt Ronja. In Arbana hat sie schon eine Mitstreiterin gefunden. Die 16-Jährige aus Höchstädt will eine Talentshow auf die Beine stellen, bei der Schüler ihr Können beweisen dürfen. „Ich organisiere gerne etwas“, sagt sie über sich. Die 16-Jährige aus Höchstädt wirkt auf den ersten Blick ruhig und ausgeglichen, doch Ungerechtigkeiten bringen sie auf die Palme. „Es interessiert mich nicht, was andere Leute über mich denken – wenn es Probleme an meiner Schule gibt, dann will ich einschreiten“, sagt Arbana. Schwierigkeiten gibt es im täglichen Schulbetrieb zur Genüge. Und nicht nur Schüler gehen mit ihren Anliegen auf sie zu. Auch Lehrer wenden sich an die Schülersprecher, wenn sie Schwierigkeiten mit einer Klasse hätten. In der Position des Schülersprechers lasse sich tatsächlich etwas bewirken, sagt Arbana. Daher tritt sie am kommenden Montag in Augsburg sogar zur Bezirksschülersprecherwahl an. Nur der Rummel umdiese Wahl ist ihr etwas unangenehm.
„Da muss ich ein Plakat mit einem Steckbrief von mir erstellen – da bin ich nicht ganz so begeistert“, sagt sie. Die Arbeit eines Schülersprechers kostet manchmal richtig Kraft, weiß Ronja. Manchmal gehe ihr der Job schon auf die Nerven, gibt sie zu. Aber über den Kopf wüchsen ihr die Aufgaben nicht. „Man wird stärker mit der Zeit. Am Anfang war’s anstrengend – jetzt ist es genial“, sagt sie lächelnd. Schön findet Volkan, dass auch etwas zurückkommt. Er hat schon Schüler erlebt, die sich bei ihm dafür bedankt haben, wenn er sich für sie eingesetzt habe: „An solchen Tagen überwiegt der Spaß an dem Job.“
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Hurra, wir gehen in die Schule!
Foto: GS Höchstädt
Für 80 Schulanfänger begann am vergangenen Donnerstag ein neuer Lebensabschnitt. Wir wünschen den kleinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern viel Freude und Erfolg in der Schule.
Insgesamt werden an unserer Schule im Schuljahr 2013/2014 645 Schüler beschult, davon 345 Schüler in der Grundschule und 300 Schüler in der Mittelschule. Es wurden 29 Klassen gebildet – 15 Klassen in der Grundschule und 14 Klassen in der Mittelschule. Darunter sind 4 Klassen gebundene Ganztages-klassen, zusätzliche offene Ganztagesklassen in der Mittelschule sowie 5 Mittlere Reifeklassen.
Darüber hinaus wird ab dem neuen Schuljahr sowohl in der Grundschule als auch in der Mittelschule Schulsozialarbeit geleistet. Über die Sommerferien wurden zwei neue Räume für die Ganztagesbetreuung umgebaut. Das Mittagessen nehmen 80 bis 120 Schüler in der Mensa ein. Der Klassenschnitt beträgt in der Grundschule 22,6 Schüler, in der Mittelschule 23,4 Schüler.
Es wäre wünschenswert, wenn die Eltern ihre Kinder nicht nur über die Prinz-Eugen-Straße zur Schule bringen, sondern mehr die Zufahrt an den Parkplatz der Nordschwabenhalle nutzen würden.
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